Sie möchten mehr als nur betreuen?
Sie wollen Kinder und Jugendliche nicht nur begleiten, sondern gemeinsam mit ihnen und ihren Familien echte Perspektiven entwickeln? Dann sind Sie bei uns genau richtig.
Pädagogische Arbeit mit Struktur, Beziehung und Perspektive
In unserer Wohngruppe Haus Lebrecht in Groß-Zimmern begleiten Sie 9 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren in ihrem Alltag.
Ziel unserer Arbeit ist es, die jungen Menschen wieder in ihr Herkunftssystem zurückzuführen. Dafür schaffen wir ein stabiles, verlässliches Umfeld und arbeiten gleichzeitig intensiv mit den Eltern zusammen.
Ihre Arbeit ist vielseitig: Sie gestalten Alltag, bauen Beziehungen auf, geben Orientierung – und unterstützen Kinder, Jugendliche und Familien dabei, neue Wege zu gehen.
Mein Dienst beginnt am Nachmittag. Ich verschaffe mir erstmal einen Überblick und tausche mich mit meinen Kolleg:innen aus: Wer ist da? Was steht heute an? Gibt es besondere Themen – auch im Kontakt mit den Eltern?
Nach und nach kommen die Kinder und Jugendlichen aus der Schule oder vom Praktikum nach Hause. Die einen erzählen direkt von ihrem Tag, andere brauchen erstmal Rückzug. Ich bin da, höre zu, frage nach und sorge dafür, dass alle gut ankommen. Gemeinsam essen wir zu Mittag. Es wird erzählt, gelacht und manchmal auch diskutiert – ein Stück Alltag, das Halt und Struktur gibt.
Danach starten wir mit den Hausaufgaben oder schulischen Themen. Während die Jüngeren noch mehr Unterstützung brauchen, geht es bei den Älteren oft um Motivation, Selbstorganisation oder auch um Zukunftsfragen.
Am Nachmittag steht ein Elterngespräch an. Gemeinsam mit meinem Bezugskind und den Eltern sprechen wir darüber, wie die letzte Heimfahrt verlaufen ist: Was hat gut funktioniert? Wo gab es Herausforderungen? Wir suchen gemeinsam nach Lösungen und stärken die Eltern darin, wieder mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen.
Anschließend beginnt die Freizeit: Die Jüngeren spielen im Garten oder auf dem Sportplatz, während die Älteren sich mit Freund:innen treffen, Hobbys nachgehen oder einfach Zeit für sich brauchen.
Zwischendurch telefoniere ich noch mit Eltern, stimme Termine ab oder halte Rücksprache mit der Schule. Die Zusammenarbeit mit den Familien gehört fest zum Alltag – nicht nur in Gesprächen, sondern als kontinuierlicher Prozess.
Am Abend wird es ruhiger. Wir essen gemeinsam, besprechen den nächsten Tag und schaffen eine verlässliche Struktur, die sowohl Kindern als auch Jugendlichen Orientierung gibt.
Je nach Dienst begleite ich die Gruppe weiter durch den Abend oder die Nacht. Kein Tag ist wie der andere – aber jeder Tag bietet die Chance, Kinder und Jugendliche zu begleiten und gleichzeitig Familien zu stärken.
Groß-Zimmern – Verlässlichkeit leben, Entwicklung fördern, Wege eröffnen
Der Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum und St. Josephshaus e.V. ist Träger vier gemeinnütziger Jugendhilfeeinrichtungen im Raum Offenbach und Darmstadt-Dieburg. Das St. Josephshaus hat seinen Hauptsitz in Klein-Zimmern. Basierend auf unserer systemischen Grundhaltung bieten wir Kindern, Jugendlichen und deren Familien ein breites Spektrum an Hilfsangeboten: ambulante Maßnahmen, (teil-)stationäre Angebote, Inobhutnahmen und Förderschulen. Wir sind ein starker Arbeitgeber mit über 800 Mitarbeitenden, der auf allen Ebenen auf eine partnerschaftliche und partizipative Zusammenarbeit vertraut.
Die Wohngruppe Haus Lebrecht gehört zum St. Josephshaus Kinder- und Jugendhilfezentrum und bietet 9 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren einen geschützten und verlässlichen Rahmen. Die jungen Menschen bringen unterschiedliche Erfahrungen, Herausforderungen und Lebenssituationen mit – manche brauchen Unterstützung in der Schule, andere Halt in belastenden Familiensituationen. Ziel unserer Arbeit ist es, ihre Entwicklung zu fördern und die Rückkehr in ihre Familien zu ermöglichen.